LINKE Bildungspolitik - Teil 9 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

06.09.2021 - Erik Zander (Berlin) - "Sollte jede*r studieren?"

LINKE Bildungspolitik - Teil 8 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

30.08.2021 - Felix Schulz (Berlin) - "Lebenslanges Lernen - Ist man nicht irgendwann mal fertig?"

LINKE Bildungspolitik - Teil 7 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

23.08.2021 - Regina Kittler (Berlin) - "Sollte Bildungspolitik Ländersache bleiben?"

LINKE Bildungspolitik - Teil 6 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

16.08.2021 - Robert Giese (Berlin) - "Sind Gemeinschaftsschulen Schulen der Gleichmacherei?"

LINKE Bildungspolitik - Teil 5 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

09.08.2021 - Luise Neuhaus-Wartenberg (Sachsen) - "Inklusion realitätsfremd?"

LINKE Bildungspolitik - Teil 4 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

02.08.2021 - Kathrin Dannenberg (Brandenburg) - "Wofür lernen wir in der Schule?"

LINKE Bildungspolitik - Teil 3 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

26.07.2021 - Anke Domscheit-Berg (Brandenburg): "Hat der Digitalpakt alle Probleme gelöst?"

LINKE Bildungspolitik - Teil 2 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

19.07.2021 - Jan Korte (Sachsen-Anhalt): "Was können wir unseren Kindern nach der Pandemie zurückgeben??"

LINKE Bildungspolitik - Teil 1 von 10 (unsere YouTube-Playliste)

12.07.2021 - Gesine Dannenberg (Brandenburg): "Was darf gute Bildung eigentlich kosten?"

Gesine Dannenberg ist Sprecherin der LAG Bildung in Brandenburg.

Diskussion - "Klassismus an der Hochschule: Wie gerecht ist unser Bildungssystem?"

Moderation: Anna Gorskih, Sprecherin für Hochschule, der Fraktion DIE LINKE. im Sächsischen Landtag

Strukturelle Diskriminierung auf Grund der sozialen Herkunft ist vor allem im Bildungsbereich ein unterrepräsentiertes, ja sogar vergessenes oder totgeschwiegenes Thema.Ob in der KITA, Schule oder Hochschule – Menschen aus Nicht-Akademiker:innen-Familien haben es immer noch schwerer beim Zugang zu Bildung. Die Erfahrungsberichte der Betroffenen zeigen, dass die Auswirkungen für Kinder aus nicht akademischen Haushalten verheerend sein können:

Psychische Belastungen führen zu Studienabbrüchen und das Gefühl, zu versagen, setzt sich oft im weiteren Leben fort. „Chancengleichheit“ scheint bis heute eine leere Worthülse zu sein, denn es haben nun mal nicht alle die gleichen Chancen. Jede:r bringt andere Voraussetzungen mit: Oftmals entscheidet nicht die einzelne Leistung, sondern der Bildungsstand und das Einkommen der Eltern über die Verteilung von Bildungschancen der Kinder. Die strukturelle Benachteiligung von Arbeiter:innenkindern setzt sich nach Kita und Schule auch an den Hochschulen, im Studium oder selbst bei der Promotion weiter fort, da die soziale Herkunft auch und vor allem da ausschlaggebend ist.

Was sind die Ursachen? Gibt es Lösungsansätze? Welche Mechanismen müssen gestärkt, oder entwickelt werden, um wirkliche Chancengleichheit zu gewährleisten?

Gäste:

Andreas Kemper (Publizist und Soziologe) Bekannt wurde er in seinem Fachgebiet durch die Etablierung des Klassismus-Begriffs im deutschen Sprachraum sowie in der breiteren Öffentlichkeit durch kritische Publikationen zu antidemokratischen Tendenzen in der AfD. https://andreaskemper.org/

Felix Fink (Referent für Hochschulpolitik der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften, KSS)

Verena Limper (Aktive im Verein Erste Generation Promotion e.V., EGP) Der EGP e.V. ist eine Initiative von Promovierenden und Absolvent*innen der Universität zu Köln. Im Zentrum steht ein Beratungs- und Vernetzungsangebot für Masterstudierende und Doktorand*innen. https://www.egp-verein.de

Moderatorin: Anna Gorskih

Bildung ist Lebensmittel

Eine Schule für alle - demokratisch, inklusiv, sozial gerecht.

  • Bildung_ist_Lebensmittel.pdf DIE LINKE Bildungspolitiker*innen haben 5 Forderungen für eine demokratische, inklusive und sozial gerechte Schule formuliert. 246 KB

Ökonomisierung der schulischen Bildung

von Tim Engartner - Analysen und Alternativen

  • 2020-06-30_-_Studie_-_Rosa-Luxemburg-Stiftung_-_OEkonomisierung_schulischer_Bildung.pdf Unternimmt man den Versuch, in kondensierter Form politische Forderungen zu formulieren, die sich gegen die sich verfestigende Ökonomisierung des Schulsystems richten, so scheint es zwingend, dass die beiden für das Schulsystem maßgeblichen gebietskörperschaftlichen Ebenen – sprich: kommunale und Landesebene – endlich die finanziellen Mittel bereitstellen (können), die zur auskömmlichen Finanzierung des Schulsystems erforderlich sind. Um die öffentlichen Bildungsinstitutionen so auszugestalten, dass kommerziellen Nachhilfeanbietern, von Investoren betriebenen Privatschulen und der Distribution von Lehr- und Lernmaterialien durch Unternehmen Einhalt geboten wird, darf der Staat nicht nur als Dompteur auftreten. Zugleich muss er eigene attraktive Angebote vorhalten, die mittels ausreichend finanzierter Bildungseinrichtungen den gesamtgesellschaftlichen Reichtum (zumindest zeitlich verzögert) allen Bevölkerungsmitgliedern – insbesondere den jüngeren – zugutekommen lassen (vgl. Engartner 2012). Zwar ist es bedeutsam, die Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft gegenüber Ökonomisierungstendenzen zu sensibilisieren, die vorrangige Verantwortung liegt jedoch auf landes- und bundespolitischer Ebene, denn nur die dort Verantwortlichen können (schul-)rechtlich bindende und (schul-)politisch breitenwirksame Aktivitäten gegen die Ökonomisierung schulischer Bildung entfalten. Um der Ökonomisierung schulischer Bildung zu begegnen, müssten in erster Linie die folgenden acht Forderungen umgesetzt werden. 2 MB