Die Linke Lübeck: Kundgebung für Mieterrechte in der Klipperstraße – Vermieter in die Verantwortung nehmen
In der Klipperstraße 16–20 herrschen seit Jahren untragbare Zustände: Schimmelbefall, marode Bausubstanz und ausbleibende Reaktionen auf Mängelanzeigen belasten die Mieter:innen massiv. Die zuständige Hausverwaltung ZBVV kommt ihren Pflichten nicht nach, während die Stadt bislang kaum eingreift. Die Leidtragenden sind die Menschen, die dort leben – oftmals ohne rechtliche Unterstützung oder öffentliche Aufmerksamkeit.
Die Linke Lübeck wird deshalb am Dienstag, den 22. Juli, ab 15 Uhr auf dem Spielplatz vor den betroffenen Häusern eine Kundgebung veranstalten. Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Tamara Mazzi (Die Linke) wollen wir die Mieter:innen über ihre Rechte informieren und ihnen zeigen, wie sie sich gegen Missstände wehren können. Unser Ziel: Solidarität stärken, Öffentlichkeit schaffen und Druck aufbauen – Wohnen ist ein Grundrecht, keine Ware!
Bianca Szygula, Co-Kreissprecherin der Linken Lübeck, erklärt: „Ziel ist es, die betroffenen Menschen zu ermutigen, sich gemeinsam zu wehren. Wir fordern die Stadt auf, endlich Verantwortung zu übernehmen. Die ZBVV wurde eingeladen, in den Dialog zu treten – eine Teilnahme wurde wegen der Kurzfristigkeit abgelehnt. Das entbindet sie aber nicht von ihrer Verantwortung gegenüber den Mieter:innen.“
Andreas Müller, Co-Kreissprecher: „Wohnen darf kein Spekulationsobjekt sein. Wer seine Immobilien verfallen lässt und gleichzeitig hohe Mieten kassiert, muss mit Konsequenzen rechnen. Die Linke fordert wirksame Kontrollen, klare gesetzliche Vorgaben und eine echte Wohnraumpolitik im Interesse der Menschen – nicht der Profite.“
Die Linke Lübeck steht solidarisch an der Seite der Mieter:innen – für sicheres, würdiges und bezahlbares Wohnen für alle.


