DIE LINKE. Lübeck: Unterstützung für die Beschäftigen der Lübecker Hafengesellschaft

Im Gespräch mit dem Betriebsrat der LHG wurde der LINKEN-Fraktion mitgeteilt, dass eine Lohnentwicklung durch die Geschäftsführung geplant ist, die zu einer weiteren Störung des „Betriebsfriedens“ führen kann.

Neue Mitarbeiter:innen sollen laut Geschäftsführung nur noch 14€ und nicht mehr 18,50€ pro Stunde verdienen. Gleiche Arbeit würde damit unterschiedlich entlohnt. Für DIE LINKE gilt der Grundsatz: gleiche Arbeit - gleicher Lohn, gleicher Betrieb - gleicher Tarif. Auch wenn dieser Grundsatz schon mal gebrochen wurde, eine weitere Untergrabung der Tarifeinheit nimmt DIE LINKE nicht hin.

„Die Hafenarbeiter:innen leisten seit vielen Jahren ihren wichtigen Beitrag zur Sanierung der LHG und nehmen dabei einiges auf sich. Weniger Rentenpunkte, niedrigere Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit. Die Stadt investiert insgesamt ca. 200 Millionen in die Zukunftsfähigkeit des Hafens. Die Löhne der Mitarbeiter:innen dürfen gerade in Zeiten der Inflation nicht gekürzt werden.“, sagt Katjana Zunft, Spitzenkandidatin der LINKEN zu Kommunalwahl.

„Lübeck ist und bleibt eine Hafenstadt. Die Mitarbeiter:innen haben in den letzten Jahren sehr gute Ergebnisse erwirtschaftet und sollten jetzt mit Lohnzuwachs und Job-Ticket entlastet werden. Stattdessen versucht die Geschäftsführung erneut Druck auf die Beschäftigten und die Löhne zu machen. Das tragen wir nicht mit“, sagt Andreas Müller, Kreisvorsitzender von DIE LINKE.