Verbot des Gendersterns ist rückwärtsgewandt

"Das Verbot des Gendersterns in Schulen durch die Bildungsministerin Karin Prien ist rückwärtsgewandt und verkennt die gesellschaftliche Realität – auch die vieler Schüler*innen."

"Das Verbot des Gendersterns in Schulen durch die Bildungsministerin Karin Prien ist rückwärtsgewandt und verkennt die gesellschaftliche Realität – auch die vieler Schüler*innen. Wer in der Schule den Genderstern in der Schriftsprache benutzen will, sollte dies tun dürfen. Sprache verändert sich und das ist auch gut so. Besonders brisant ist dieser Vorgang vor dem Hintergrund, dass Frau Prien gerade in das "Zukunftsteam" von Laschet berufen worden ist. Ein Verbot des Gendersterns riecht eher nach dem Mief der vergangenen Jahrzehnte."

Zum Verhalten der Grünen in dieser Frage zeigt sich Möhring enttäuscht: "Nachdem die Grünen in Schleswig-Holstein schon alle sozialen Themen der Koalitionsdisziplin   geopfert haben, überrascht dieser Schritt fast nicht mehr. Viel mehr, lässt er erahnen, zu welchen Schleifungen ihres Programms die Grünen nach der Wahl in einer möglichen Koalition mit der Union bereit wären. Progressive Gesellschaftspolitik wird es im Bund nur mit der Partei DIE LINKE geben!"