DIE LINKE Lübeck macht Internationalen Tag der Pflege zum Aktionstag

Am Tag der Pflege war DIE LINKE Lübeck vor der Sana Klinik, auf dem Klingenberg und im Stadtteil Kücknitz, um auf die drohenden Entlassungen bei den Sana Kliniken aufmerksam zu machen. Bundesweit sollen mehr als 1.000 Beschäftigte bis zum Ende des Jahres gekündigt werden.

In allen Sana Kliniken in Schleswig-Holstein, somit auch in Lübeck, drohen zum Jahresende die Entlassung. Besonders betroffen sind Mitarbeiter*innen der DGS pro.service GmbH, die Teil der Sana Kliniken AG sind.

„Siebzig Arbeitskräfte sollen in Lübeck insgesamt entlassen werden. Die Bereiche: Stationsassistenz, Hol- und Bringdienste, Pförtner und Beschäftigte im Sicherheitsdienst sind davon betroffen. Gerade diese Servicekräfte halten ein Krankenhaus am Laufen, diese Arbeiten können nicht auch noch von den Pflegefachkräften übernommen werden. Jede Entlassung ist eine Ohrfeige in das Gesicht der Menschen, die seit einem Jahr unter Corona-Bedingungen unglaubliches leisten“, erklärt Leevke Zunft für den Vorstand DIE LINKE Lübeck.

"Kündigungen in Krankenhäusern auszusprechen ist schon ein Unding als solches, es aber während einer Pandemie zu tun, ist zudem undankbar und unverständlich. Wo vor einem Jahr noch für Mitarbeiter*innen applaudiert wurde, werden sie dieses Jahr entlassen und somit ein Zeichen für die Beschäftigten in den Sana Kliniken gesendet, welches in die völlig falsche Richtung geht. Als Dank für einen Knochenjob unter diesen besonders schweren Umständen werden die Menschen gekündigt“, Empört sich auch Sascha Luetkens, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken.

DIE LINKE fordert endlich ein rigoroses Umdenken, einen Systemwechsel, Krankenhäuser gehören in die öffentliche Hand und dürfen nicht der Profitgier von Konzernen zum Opfer fallen.