Katjana Zunft

Landtagskandidatin auf dem Listenplatz 3 und Direktkandidatin in Lübeck-Süd (WK 33)

Katjana Zunft wurde 1969 in Lübeck geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Lübeck, wohnte zwischen durch mal in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern, kam dann aber in ihre Heimatstadt zurück.

Ich bin gelernte Erzieherin, nach einer Weiterbildung zur systemischen Familien Beraterin war ich in der Sozialpädagogischen Familien Hilfe tätig und bin jetzt Mitarbeiterin im Frauenhaus.

Seit meiner Jugend bin ich politisch interessiert und aktiv. Erste politische Erfahrungen sammelte ich im Stadtschülerparlament und im Landesschülerparlament.

Ich habe mich aber politisch nie binden wollen und habe mich immer auf meinen gesunden Menschenverstand verlassen.

Durch meine Arbeit im sozialen Bereich und meine persönlichen Erfahrungen als alleinerziehende Mutter, habe ich mich entschlossen politisch wieder aktiver zu werden und meinen Beitrag dazu zu leisten, das Deutschland und auch meine geliebte Heimatstadt Lübeck wieder ein soziales Gesicht bekommen.

Seit dem Jahr 2012 bin ich aktiv bei der Partei DIE LINKE.

Als die SPD und Grünen im Jahre 2003 die Hartz IV Gesetzte beschlossen haben, haben sie Millionen von Menschen in ihren Bürgerrechten beschnitten. Dieses System der Verteilung der Sozialleistungen ist einem demokratischen Staat nicht würdig. Leider haben auch die CDU und die FDP nach der Regierungsübernahme 2009 nichts an dieser Gesetzeslage geändert, eher haben sie einige Regeln der Hartz-Gesetze sogar noch verschärft.

In meinem Berufsalltag habe ich tagtäglich mit den Folgen und Auswirkungen dieser desolaten Sozialpolitik des „Förderns und Forderns“ der Stadt und des Bundes zu tun.

Zu wenig bezahlbarer Wohnraum, zu schlechter und überteuerter ÖPNV , zu hohe Kinderbetreuungskosten, zu wenig Krippenplätze, nicht genug familienfreundliche Arbeitsplätze, wenig Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Menschen ohne Schulabschluss, zu wenig wirksame Methoden gegen Schulabbrecher, Repressalien und Willkür durch die Jobcenter und vieles mehr. Aber auch für den Durchschnittsbürger wird das Leben in Lübeck immer unattraktiver.  Da werden Grünflächen für Luxuswohnungen verplant, Sportplätze zur Verhandlungsmasse, Kleingärten zu Bauplätzen.

Hier möchte ich ansetzten und dafür sorgen, das Lübeck eine Wohlfühlstadt bleibt, das hier Menschen aller Einkommen, Herkunft und Kultur miteinander gut leben können.

Als stellv. bürgerliches Mitglied im Kulturausschuss begleite ich das kulturelle Erbe unserer Stadt und den stärksten Wirtschaftszweig, den Tourismus.