§ 9.2 Vorstand

(1) Der Vorstand ist das höchste politische Leitungsorgan zwischen den Parteitagen und führt die Geschäfte des Verbandes nach den Gesetzen und der Satzung. Er ist gegenüber dem Parteitag rechenschaftspflichtig und an die Beschlüsse der Hauptversammlung (Parteitag) gebunden.

(2) Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und einem erweiterten Vorstand.

Er wird für 2 Jahre gewählt. Seine Amtszeit darf mit besonderer Begründung (z.B. gerade stattfindende Kommunalwahlen oder ein anstehender Landesparteitag) um höchstens 3 Monate verlängert werden. In dieser Frist muss zwingend ein Parteitag mit Vorstandswahl durchgeführt werden.

(a) Der geschäftsführende Vorstand vertritt den Verband gemäß § 26 Abs. 2 BGB. Er besteht aus sechs direkt vom Parteitag zu wählenden Mitgliedern:

zwei gleichberechtigten Vorsitzenden,

der Schatzmeisterin /dem Schatzmeister,

der Schriftführerin / dem Schriftführer,

zwei  Beisitzenden

Für gewöhnliche Geschäfte in Höhe bis 500 Euro vertreten je zwei dieser Vorstandsmitglieder den Verband gemeinsam nach außen. Bei allen anderen Geschäften vertreten je drei dieser Vorstandsmitglieder den Verband gemeinsam nach außen.

b) Scheiden drei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vorzeitig aus, muss eine Nachwahl innerhalb der kommenden drei Monate anberaumt werden. Hierzu muss ein Kreisparteitag einberufen werden. Die Tagesordnung muss den Punkt „Nachwahl“ zum geschäftsführenden Vorstand“ enthalten.

c.) Der erweiterte Vorstand besteht aus vier weiteren Beisitzerinnen oder Beisitzern, die vom Parteitag gewählt werden.

(1) Obwohl es dem einzelnen Vorstandsmitglied unbenommen bleibt, sich nach außen frei zu äußern, soll der Vorstand sich jedoch grundsätzlich absprechen um ein einheitliches Erscheinungsbild nach außen abzugeben.

(2) Der Vorstand gibt sich für seine Tätigkeit eine Geschäftsordnung, die alle wichtigen Fragen abdeckt, die nicht durch diese Satzung geregelt sind. Hierzu zählen insbesondere die Verteilung von Aufgaben, welche die einzelnen Vorstandsmitglieder verantwortlich übernehmen. Die Geschäftsordnung ist für alle Mitglieder einsehbar. Es wird empfohlen sie auf der Homepage des Verbandes an geeigneter Stelle zu publizieren.

(3) Eine ordentlich einberufene Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, - darunter mindestens drei vom geschäftsführenden Vorstand - anwesend ist. Die normale Einberufungsfrist beträgt 7 Tage. Zu dringenden Entscheidungen kann bei Bedarf ausnahmsweise und mit Begründung innerhalb von 2 Tagen geladen. werden.