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14. Juli 2017

Reges Interesse am Grundeinkommen - DIE LINKE. in der Diskussion

Andrang in der Hundestrasse 14, dem Lübecker Parteibüro der LINKEN im Herzen der Altstadt.

Viele Bürgerinnen und Bürger waren zusammen gekommen, um gemeinsam mit Lorenz Gösta Beutin und Sascha Luetkens - gemeinsam Kandidaten zur Bundestagswahl - Fragen und Antworten zum Bedingungslosen Grundeinkommen zu diskutieren. 

Lorenz Gösta Beutin stellte eingangs in einem kurzen Vortrag verschiedene Modelle und vor allem auch verschiedene politische Positionen zum Grundeinkommen vor. 

Schnell entwickelte sich daraus eine lebendige Diskussion, die von philosophischen Fragen zur Notwendigkeit des Grundeinkommens als gesellschaftliche Utopie, bis zu Detailfragen zur konkreten Finanzierbarkeit reichte.

Sascha Luetkens und Gösta Beutin nahmen den Ball aus dem Publikum immer wieder auf und konnten im gemeinsamen Gespräch viele Fragen klären, aber auch neue Denkanstöße aufnehmen. 

Am Ende der Veranstaltung stand eine positives Verhältnis zur Diskussion über das Grundeinkommen, wenn auch die kritische Haltung vorsichtig und nachhaltig mit der Debatte umzugehen und weder politischen Heilsversprechen auf den Leim zu gehen, noch den Diskurs aus der Hand zu geben und unsozialen Projekten wie der Schwarz-Gelb-Grünen Koalition zu überlassen. 

Nach knapp zwei Stunden war man sich einig: Es gilt die Privatisierung der Sozialhilfe mithilfe neo-liberaler Grundeinkommen-Modelle zu verhindern und stattdessen den Dialog über linke Modelle des BGE voranzutreiben. Ziel muss ein neuer Gesellschaftsvertrag sein, den die LINKE der durch die Agenda 2010 entsolidarisierten Gesellschaft entgegenhält. 

Nach der Veranstaltung standen die beiden Kandidaten noch für zahlreiche Gespräche zur Verfügung und man ging mit dem guten Gefühl nach Hause: Bei der LINKEN Schleswig-Holstein ist die Debatte um das Grundeinkommen in guten Händen.