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13. April 2017

Mission Pink erfüllt – LINKE setzt Zeichen für den Frieden in Laboe

Sie hat es tatsächlich getan. Nein, nicht ein profanes U-Boot pink gestrichen, sondern etwas viel wichtigeres: Katjana Zunft und 30 ihrer Schleswig-Holsteiner Genossen haben am Pinkdonnerstag vor dem U-Boot 995 in Laboe ein deutliches Zeichen für den Frieden gesetzt. Mit an Bord waren sowohl Cornelia Möhring, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, als auch Gösta Beutin und Marianne Kolter, das Vorsitzenden-Duo des Landesverbandes der LINKEN in Schleswig-Holstein.

Nachdem im Vorfeld ganz Schleswig-Holstein die Frage diskutiert hatte, ob die LINKEN ihre Ankündigung wahr machen und ein ganzes U-Boot mit pinkem Anstrich versehen, stellte Katjana Zunft, Landtagskandidatin der Lübecker LINKEN und Initiatorin des Lübecker Women´s March zu Beginn ihrer Rede fest: „Unsere Mission ist erfüllt, das U-Boot ist, wie ich der landesweiten Presse entnehmen konnte, bereits Pink.“

Wichtiger aber war Katjana Zunft und ihrer Partei nicht nur ein Zeichen für den Frieden zu setzen, sondern auch an das Schicksal der vielen tausenden Menschen zu erinnern, die in den letzten Jahren ihr Leben bei der Flucht über das Meer verloren haben.

„Wo wenn nicht hier, können wir dieser Toten gedenken und Frieden fordern?“, fragte Zunft und stellte fest:“ Wir als LINKE sind die einzige Partei, die konsequent Frieden fordert und auf nichtmilitärische Lösungen setzt. Wir fordern eine wirkliche Friedenskonferenz mit allen Beteiligten, vor allem mit den betroffenen Ländern selbst, es muss eine Stabilisierung der Länder im Nahen Osten favorisiert werden und nicht eine weitere Destabilisierung.“

Zum Abschluss der erfüllten Mission Pink ließen die LINKEN eine Wolke pinken Pulvers vor der Kulisse der Ostsee regnen.