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17. März 2017

Lübecker LINKE will mit Katjana Zunft in den Landtag!

DIE LINKE schaut optimistisch auf die Landtagswahlen und rechnet sich sehr gute Chancen auf den Einzug in den Schleswig-Holsteinischen Landtag aus, auch wenn die Umfragewerte für die LINKE aktuell noch zwischen 4% und 5% pendeln.

Die Lübecker LINKE schickt ihre Vorsitzende Katjana Zunft als Direktkandidatin ins Rennen und vom Landesverband wurde sie auf Platz drei der Landesliste aufgestellt. Damit ist sicher, dass Katjana Zunft beim Überspringen der 5%-Hürde durch DIE LINKE in Schleswig-Holstein zur Wahl am 7. Mai als Abgeordnete im Landtag mit dabei sein wird. Katjana Zunft sorgt auf diesem Wege für eine Verdoppelung der Abgeordneten aus Lübeck von nun zwei auf dann vier Mandate im nächsten schleswig-holsteinischen Landtag.

"Dass ich in Lübeck mein Mandat direkt gewinnen werde ist derzeit noch eher unwahrscheinlich. Voraussichtlich gehen die Direktwahlkreise wie bisher an die Sozialdemokraten. Aber mit der Zweitstimme kann man mich direkt unterstützen - Das wäre auch für Lübeck gut, denn wären wir 4 Lübecker Abgeordnete, die sich für Lübeck einsetzten können." erklärt Katjana Zunft.

Zu den aktuellen Umfragewerten erklärt sie:

"Ich nehme die aktuellen Umfragen als Ansporn für guten und intensiven Wahlkampf. Der Trend zeigt, dass Umfragewerte häufig weniger mit den tatsächlichen Wahlergebnissen zu tun haben, aber Tendenzen anzeigen. Und die Tendenz zeigt: Es ist drin. DIE LINKE kann den Einzug in den Landtag wirklich schaffen. Wir machen seit Jahren eine kontinuierliche und konsequent soziale Politik in den Kommunalparlamenten und sind aus der politischen Landschaft nicht mehr wegzudenken." so Katjana Zunft.

Katjana Zunft setzt sich besonders für die Rechte von Kindern, Jugendlichen, Familien und Frauen ein. Sie betreibt seit fast zwei Jahren ein internationales Cafe für Frauen, das jeden Samstag stattfindet und zu einem beliebetn Treffpunkt für Frauen aus allen Ländern geworden ist. Sie war von Anfang an sehr aktiv in der Flüchlinghilfe und hat zuletzt den Lübecker Womesmarch initiiert.

"Mein Motto ist: Machen ist wie wollen, nur krasser! Ich mache einfach, während andere noch reden. Wir können viel erreichen, wenn wir uns keine Denkverbote auferlegen, sondern einfach anfangen und tun. Ich kann nicht zusehen wenn es irgendwo brennt - ich muss Hand anlegen und die Verhältnisse ändern. Der Womensmarch ist so ein Beispiel. Niemand hätte am Anfang geglaubt, dass wir 1200 Menschen in Lübeck auf die Straße bekommen für den Kampf für Frauenrechte. Es fand sich aber sehr schnell ein Orga Team, die mit mir diese Ideen erfolgreich umsetzten. Das war Machen. Und es war großartig" erzählt Katjana Zunft.

Katjana Zunft ist 48 Jahre alt und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Sie arbeitet in einem Lübecker Frauenhaus und ist seit 5 Jahren in der Partei aktiv.

"Ich kenne die Nöte der Menschen, ich weiß welche Sorgen sie mit den Ämtern haben und wo der Schuh drückt. Ich kenne die Strukturen der Verwaltung und weiß wo wir was verändern müssen, damit sich das Leben der Menschen verbessert. Besonders die Probleme der Alleinerziehenden sind mir sowohl privat als auch beruflich bekannt. Da werde ich ran gehen. Da kann man mit wenig Aufwand viel verbessern."

Katjana Zunft setzt sich unter anderem für erweiterte Kita-Öffnungszeiten ein, für eine kostenfreie Schüler- und Auszubildenenbeförderung, für bessere Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichekeiten - speziell für Frauen und Alleinerziehende. Um für einen sofortigen Stopp von Sanktionen bei Sozialleistungen.

"Wir müssen da fördern, wo die Unterstützung fehlt, wir müssen speziell Kinder und Jugendliche fördern und dürfen Kinderarmut bei uns nicht länger tatenlos zusehen. Es macht mich richtig sauer, dass Kinder von SGBII Empfängern und Geringverdienern von Vielem ausgeschlossen sind und keine Chancengleichheit haben. Das können wir uns als Gesellschaft gar nicht leisten: wir sehen einem Fachkräftemangel entgegen und versäumen es dennoch Kinder und Jungendliche so auszubilden, dass sie gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben."

DIE LINKE weiß, dass sie mit Katjana Zunft eine ausgezeichnete Sozialpolitikerin in den Landtag schickt und ist zuversichtlich, dass sie sich dort ebenso kämpferisch wie unkonventionell für die Rechte der Menschen einsetzt. Denn, so geht LINKS!