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19. April 2012

Linken-Kandidat wehrt sich gegen judenfeindlichen Mitbewerber im Wahlkreis

Niklas Revilla Parra, Kandidat für DIE LINKE zur Landtagswahl am 6. Mai in Lübeck-Ost, wehrt sich gegen judenfeindliche Äußerungen des Piraten-Kandidaten Manfred Vandersee: "Das, was der Kollege Vandersee auf seiner Facebookseite an esoterischem und zum Teil rechtspopulistischen bis verschwörungstheoretischen Geschmacklosigkeiten abgibt, macht ihn in meinen Augen schon von Anfang an unwählbar. Dass er aber jetzt auch noch unwürdigste Äußerungen über den Zentralrat der Juden von sich gibt, kann mich nicht länger schweigen lassen!" empört sich Niklas Revilla Parra.

DIE LINKE fordert die Piraten auf sich konsequent von antisemitischen und nationalistischen Unterwanderungen zu emanzipieren, und natürlich eine entsprechende Zurücknahme und Entschuldigung für die anti-jüdischen Entgleisungen ihres Kandidaten aus dem Wahlkreis Lübeck-Ost.

"Lange Zeit wurde von den Piraten behauptet, dass Nationalisten in ihren Reihen Einzelfälle seien. Da ist dann der Kommunalabgeordnete aus MeckPomm oder das NPD-Mitglied aus Pinneberg und jetzt eben hier bei uns vor Ort Herr Vandersee" sagt der Vorsitzende von DIE LINKE Lübeck, Sascha Luetkens. "So etwas dürfen wir nicht tolerieren. Und es reicht für die interne Auseinandersetzung mit dem Thema bei den Piraten eben nicht aus, wenn all diese Auffälligkeiten als Einzelfälle deklariert werden", äußert Sascha Luetkens sein absolutes Unverständnis. "Ich kann den Bürgerinnen und Bürgern nur empfehlen, wenn sie in Lübeck-Ost den Protest wählen wollen, dann einen ehrlichen und solidarischen, dann wählen sie Niklas Revilla Parra und mit der Zweitstimme DIE LINKE.", so Sascha Luetkens abschließend.