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9. November 2019

DIE LINKE: Stromer-Ladung an Straßenlaternen testen

In der kommenden Sitzung der Lübecker Bürgerschaft beantragt die Linksfraktion die Erstellung eines Konzeptes zum Laden von Elektrofahrzeugen an Straßenlaternen. Unterschiedliche Ansätze und Pilotprojekte gibt es unter anderem in Essen, Bochum, München, Berlin und Leipzig. Der Antrag ist Teil eines umfassenden Klimakonzeptes, für das DIE LINKE seit längerem in der Bürgerschaft wirkt.

 

"Strom für das Elektroauto an Straßenlaternen zur Verfügung zu stellen, kann ein zusätzliches Angebot sein, um Stromer in Lübeck nachts zu laden. Die Lade-Lampe versteht sich als Teil der Idee einer modernen, vernetzten Stadt. Die Laternen-Idee spart Platz und fügt sich besser in das Stadt- und Straßenbild als neue Ladestationen ein", sagt Sebastian Kai Ising, klima- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Bürgerschaftsfraktion der LINKEN.

 

DIE LINKE erhofft sich aus einem auf Lübecks Bedürfnisse zugeschnittenen Konzept ebenso eine Entzerrung des mit Elektro-Parkplätzen verbundene Problems der steigenden Flächenversiegelung, welches bereits im Bauausschuss Thema war.

 

"Wir werden als linke Fraktion weiterhin mit konzeptionellen Ansätzen und Prüfaufträgen die Lübecker GroKo an ihr gebrochenes Versprechen erinnern, sich konsequent dem Klimaschutz zu widmen. Lübeck muss sich endlich entscheiden, ob es seinen Kopf für die Zukunft frei macht oder weiterhin politisch in den 80er Jahren verharrrt und damit Menschen und Umwelt schadet", so Ising.