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11. Oktober 2017

DIE LINKE möchte Obdachlosen die Wahl ermöglichen

Am 05. November stehen in Lübeck die Wahlen für das  Bürgermeisteramt an. Vielen Menschen jedoch ist der Gang zur Wahl weiterhin nicht möglich oder erschwert. Sei es aufgrund einer Behinderung, aufgrund des Migrationshintergrundes oder aus Gründen der Obdachlosigkeit.

Was vielen Betroffenen jedoch nicht bekannt  ist: Unter gewissen bürokratischen Auflagen ist es für Menschen, die in Lübeck “Ohne festen Wohnsitz“ gemeldet sind möglich, einen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zu stellen und damit an der Wahl teilzunehmen.

„DIE LINKE tritt seit jeher dafür ein, allen Menschen zu ermöglichen an der demokratischen Willensbildung in ihrer Heimatstadt teilzunehmen. Deshalb haben wir uns entschlossen die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und Menschen ohne festen Wohnsitz die Teilnahme zu ermöglichen. Dazu muss man nur in unsere Geschäftstelle in der Hundestrasse 14 gegenüber der Stadtbibliothek kommen und den Ausweis mitbringen. Um alles weitere kümmern wir uns“, sagt Katjana Zunft, Vorsitzende der Lübecker LINKEN. Die Geschäftsstelle der LINKEN ist Dienstags bis Donnerstags von 13 – 18 Uhr geöffnet.

„Es ist unserer Partei ein Anliegen möglichst vielen Menschen Hilfestellung bei Problemen rund um Wohnungslosigkeit zu geben. Dazu veranstalten wir seit Jahren jeden Mittwoch von 11 – 13 Uhr unser Sozialfrühstück, „Café hilft Dir!“. Alle Interessierten sind mit ihren Sorgen und Nöten herzlich bei uns Willkommen. Dazu bieten wir auch Beratung in Fragen rund um Hartz IV oder der Grundsicherung an“, so Sebastian Ising, der neu gewählte Vorsitzende der LINKEN.