Detailansicht

19. September 2019

DIE LINKE: Drogenmobil ist eine sinnvolle Maßnahme

Andreas Müller, sozialpolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Lübecker Bürgerschaft, begrüßt die Entscheidung des Sozialausschusses für ein Drogenmobil.

Vor drei Wochen hat der Bürgermeister angekündigt den Treffpunkt der Drogenszene am Krähenteich aufzulösen und eine Sicherheitspartnerschaft zwischen Hansestadt und Polizei zu schließen.

 

Am Dienstagabend hat nun der Sozialausschuss wirklich sinnvolle Maßnahmen für die Drogenpolitik in Lübeck beschlossen.

 

"Nach einem Jahr interfraktioneller Zusammenarbeit wird es ab dem 1.1.2020 mehr und mobilere Drogenberatung geben. Die AWO bekommt zwei Stellen mehr und übernimmt der die Trägerschaft für ein Drogenmobil. Diese Maßnahmen helfen den Menschen mit Drogenproblemen in Lübeck mehr als zehn neue Stellen im Ordnungsdienst. Insgesamt wird die Stadt im kommenden Jahr ca. 250.000 Euro für die sozialpolitische Lösung des Problems in die Hand nehmen“, sagt Andreas Müller, sozialpolitischer Sprecher der LINKEN.

 

Gleichzeitig wurde die Verwaltung, gemeinsam mit Expertinnen und Experten, beauftragt ein neues Konzept für das Drogensuchtproblem zu erstellen.

 

"Die Fraktion DIE LINKE wird das Projekt der AWO, das neue Konzept und die Lebenssituation der Drogengebrauchenden auch weiter im Blick haben um jederzeit wieder politisch zu handeln, wie es eine soziale Politik erfordert“, so Andreas Müller abschließend.