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3. Mai 2019

DIE LINKE begrüßt Klagen gegen Fehmarnbeltquerung

Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Lübecker Bürgerschaft begrüßt die Klagen gegen die Fehmarnbeltquerung

Die Bürgerschaftsfraktion der Linken begrüßt die Klagen des Aktionsbündnis, des NABU, sowie der Städte Fehmarn und Bad Schwartau gegen das geplante Fehmarnbeltquerungs-Projekt.

 

"Wir freuen uns insbesondere, dass sich mit Fehmarn und unserer Nachbarstadt Bad Schwartau zwei Kommunen gegen dieses Irrsins-Projekt zur Wehr setzen. Wir hätten uns noch mehr gefreut, wenn auch die Stadt Lübeck sich aktiv gegen das Projekt ausgesprochen hätte. Stattdessen werden aktuell im vorauseilendem Gehorsam vorbereitende Maßnahmen beschlossen, welche die Durchführung des Projektes begünstigen", sagt Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Lübecker Bürgerschaft.

 

DIE LINKE in Lübeck und Schleswig-Holstein hatte sich deutlich hinter die Gegner des Projektes gestellt und diesen politische Unterstützung zugesagt, nachdem die Grünen in der Landesregierung ihren Widerstand gegen die Querung aufgegeben hatten.

 

"Wir werden weiterhin in allen Ausschüssen konsequent gegen vorbereitende Maßnahmen stimmen und sind der festen Überzeugung, dass die Kläger Erfolg haben werden. Das Vorhaben kollidiert mit mehreren europäischen und nationalen Umweltrechtsnormen und ist schon deshalb abzulehnen. Grundsätzlich begrüßen wir Verkehrsumlegung auf die Schiene, aber diese muss im Einklang mit Mensch und Natur geschehen und nicht rein wirtschaftlichen Interessen dienen. Die Fehmarnbeltquerung zerstört durch Profitinteressen nachhaltig die Umwelt und senkt die Lebensqualität vieler Menschen im Land", so Ising weiter.