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18. Oktober 2019

DIE LINKE Altersarmut in Lübeck nicht ignorieren!

Die Bekanntgabe der Zahlen, die zeigen, dass die Altersarmut in Lübeck in 10 Jahren um 40% gestiegen ist, ist eine alarmierende Entwicklung.

 

DIE LINKE appelliert an die Bürgerschaft, diese Entwicklung nicht leichtfertig abzutun und endlich beherzte Massnahmen zu ergreifen.

"Wir können die Renten nicht steigen lassen, dafür ist die Groko in Berlin zuständig, wir können aber vor Ort Maßnahmen ergreifen, um das Leben der Betroffenen zu verbessern." erklärt Katjana Zunft, Vorsitzende der Lübecker Linken und Bürgerschaftsmitglied.

"Es braucht endlich eine Sozialticket für Leistungsberechtigte, leicht zugänglichere individuelle Einzelfallhilfen und Teilhabeangebote wie z.B. die Kulturtafel. In der letzten Bürgerschaftsitzung hätten viele solcher Maßnahmen beschlossen werden können, wenn die hiesige Groko sie nicht abgelehnt hätten. Dass die Not real ist, zeigen diese Zahlen. Es ist uns unverständlich, wie ein angeblich christlich und soziales Bündnis die Not und Armut immer wieder verharmlost und ignoriert." erklärt Katjana Zunft weiter.

 

DIE LINKE wird sich weiterhin verstärkt um die von Armut betroffenen Menschen in Lübeck kümmern und nicht nachlassen, eine Verbesserung der Lebensumstände zu erreichen.

 

DIE LINKE redet nicht nur, sie macht. Jeden Mittwoch um 11 Uhr bietet sie ein kostenfreies Frühstück in der Hundestraße 14 an, bei dem geklönt, gegessen und auch Sozialberatung angeboten wird.

 

"Wir kennen die Sorgen der Menschen, wir wissen, was es heißt in Armut zu leben und werden uns immer mit diesen Menschen solidarisieren und sie sowohl politisch, als auch praktisch unterstützen!" ergänzt Ragnar Lüttke, Fraktionsvorsitzender der Lübecker Linken.