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3. April 2018

DIE LINKE: Armut per Gesetz? Nicht mit uns!

Im Rahmen ihres linken Stadtteiltreffs möchte DIE LINKE in Lübeck politisch interessierten Bürger*innen jeden Monat einen Einblick in die Politik der Partei liefern. Seit der Gründung im Mai 2017 befasst sich der Stadtteiltreff in Kücknitz regelmäßig mit den sozialen Problemen des Stadtteils. Der Monat April steht ganz im Zeichen von ALG 2 und den daraus entstehenden sozialen Problemen für die Betroffenen. Zu Gast ist MdB Cornelia Möhring.

"Harz IV nimmt den Menschen ihre Würde, obwohl das ALG2 ursprünglich als eine Ergänzung zum ALG I und der Grundsicherung gedacht war. Leider führte die Einführung von Hartz IV anstelle einer sozialen Grundversorgung in der Realität zu einer Spaltung der Gesellschaft und einer sozialen Ausgrenzung von großen Teilen der Betroffenen. Was dabei immer wieder von der Gesellschaft vergessen wird: Hartz IV hat heutzutage fast alle Gesellschaftsschichten erreicht und ist im Gegensatz zu allgemeinen Vorurteilen kein Unterschichtsphänom. Besonders Kinder und Familien leiden immer stärker unter den Folgen der Reform", erklärt Ute Abromeit, Direktkandidatin im Wahlkreis 25 Lübeck-Travemünde und aussichtsreiche Kandidatin ihrer Partei auf Listenplatz 3 für die anstehende Kommunalwahl.

Der Bezug von ALG 2 führe laut Abromeit zudem zu einem Stopp der persönlichen sozialen Weiterentwicklung. Der Besuch kultureller Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahem werden gebremst.

Als Gast zum Thema begrüßt die Partei ihre Bundestagsabgeordnete Cornelia Möhring. Möhring ist stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Im Rahmen der Veranstaltung wird sie entlang des Programms der Lübecker Linken unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?" über die Folgen von Hartz IV und Grundsicherung für Kinder, Alleinerziehende und Familien berichten und wie wir uns gemeinsam mit einer starken Linken wehren können.

Die Veranstaltung findet am kommenden Freitag den 06. April ab 19 Uhr im Siedlerstübchen in der Dummersdorferstraße 20 statt und ist offen für alle Interessierten.