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10. Juli 2019

LINKE wollen energetische Sanierungen städtischer Gebäude

Im Rahmen des von der Bürgerschaft ausgerufenen Klimanotstandes, haben Fraktionsmitglieder aus dem Arbeitskreis Wirtschaft, Bauen und Umwelt der Fraktion der Linken in der Lübecker Bürgerschaft, einen Antrag zur schleunigen energetischen Sanierung der städtischen Gebäude formuliert. Dieser soll nach der Sommerpause über die Gremien in die Steuerungsgruppe gebracht werden.

 

"Es ist nicht hinnehmbar, dass eine Steuerungsgruppe unter Ausschluß von Politik und Öffentlichkeit arbeitet. Deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe an über die zuständigen Gremien der Bürgerschaft den Diskurs aus der Bevölkerung in die Steuerungsgruppe zu tragen. Hierbei ist uns zuvorderst die energetische Sanierung im Rahmen der Energiebilanz der Gebäude im Besitz der Stadt wichtig und gleichzeitig zu prüfen, inwiefern diese durch die Bereitstellung städtischer Dachflächen via Fotovoltaik auf eine ökologische und autarke Stromversorgung umgestellt werden können", sagt Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Lübecker Bürgerschaft.

 

Bereits im Lübecker Klimaschutzkonzept von 2010 wurde auf entsprechende Beschlüsse und Notwendigkeiten im Bereich energetischer Sanierungen und ökologischer Wärme- und Stromerzeugung verwiesen. Geschehen seie wie so oft nichts. DIE LINKE nimmt Verwaltung und Politik in die Verantwortung mit gutem Beispiel voran zu gehen und eigene energetische Verbesserungen vorzunehmen, bevor man Verantwortung auf die Bürger*innen abwälze.

 

"Die Beschlüsse sollten jetzt unverzüglich umgesetzt werden, zumal die Rahmenbedingungen wie Einspeisevergütung sich derzeit durch die Bundesgesetzgebung (EEG) negativ entwickeln.Mit der Bereitstellung der Dachflächen setzt Lübeck zudem ein beispielhaftes positives Signal für den Klimaschutz.Die Stadt Lübeck hat die Möglichkeit, ihre Energiebilanz im Rahmen eh notwendigen Instandhaltung-Managements deutlich zu verbessern. Die Nutzer*innen der Gebäude – Schulen, Kindergärten, Behörden – können grünen Strom vom eigenen Dach zu einem günstigen Preis beziehen", so Sebastian Kai Ising.