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13. Juli 2017

DIE LINKE.Lübeck unterstützt AWO Streikende!

DIE LINKE.Lübeck unterstützt die Streikenden der AWO bei ihrem sechsten Warnstreik. Seit Dienstag streiken die Beschäftigten der AWO und fordern Eine schrittweise Angleichung an den TVöd, nachdem sie in den letzten Jahren zugunsten der AWO Sanierung auf Gehalt und auf Lohnsteigerungen verzichtet hatten um die fast Insolvente AWO zu retten. Bei der heutigen Demo in Lübeck stürmten die wütenden Beschäftigten das Lübecker Rathaus, da sie der Behauptung der AWO-Geschäftsführung, dass diese mehr zahlen würden, wenn auch die Stadt mehr bezahlte auf den Grund gehen wollten.

Neben Ragnar Lüttke, Mitglied der Bürgerschaft für DIE LINKE, war auch Senatorin Weiher anwesend, die den Beschäftigten versprach die Verträge zu prüfen und ihr Verständnis für den Streik bekundete. "Wir können nicht nachvollziehen, dass die AWO-Geschäftsführung ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin unter Tarif bezahlt. Gerade diese Arbeit ist besonders anspruchs- und wertvoll", so die Senatorin.

Ragnar Lüttke: "Es kann nicht sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krisen-Einrichtungen wie den Frauenhäusern, Familienhilfen und Kinderheimen weniger Lohn bekommen, als die Mitarbeiter in den Kindergärten." Die AWO muss den Angestellten in den Kindertageseinrichtungen den Tarif des öffentlichen Dienstes zahlen, da sie sonst keine Unterstützung der Stadt bekomme. Dies gilt in den anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe nicht.

"Wenn die Stadt die Dienste der AWO bezahlt, muss sie auch hier dafür sorgen, das die AWO ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach städtischen Tarif bezahlt. Andere Träger zahlen ihren Mitarbeitern wesentlich mehr" fordert Ragnar Lüttke und verspricht: "Wir werden prüfen, ob man die Träger zu Tarifzahlung verpflichten kann," so Lüttke weiter. "Unsere Solidarität ist bei den Beschäftigten der AWO und wir danken ihnen, dass sie tagtäglich diese gesellschaftlich wichtigen und verantwortungsvollen Aufgaben übernehmen", erklärt DIE LINKE.