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28. September 2018

DIE LINKE zu Drogen-Streetwork-Stellen „Zwei Halbe sind noch lange kein gutes Ganzes“

In der Bürgerschaft wurde das Thema Aufhebung von zwei Sperrvermerken im Stellenplan für Streetwork und Drogenberatung nur noch kurz diskutiert. Die Argumente waren in den Fachausschüssen und im Hauptausschuss ausgetauscht.

„Das Ergebnis war absehbar“, so Andreas Müller, sozialpolitischer Sprecher, „dennoch hat DIE LINKE beantragt, gegen den Vorschlag der Verwaltung, die zwei Stellen nicht zwischen zwei Trägern aufzuteilen. Natürlich wäre es wünschenswert gewesen, wenn beide Träger ihre guten Projekte umsetzen könnten, das können wir vielleicht in der nächsten Haushaltsdebatte noch schaffen“.

Ragnar Lüttke, Fraktionsvorsitzender der Linken, sagte in der Bürgerschaft: „Wir möchten die beiden Stellen an die AWO geben, weil uns ihr Projekt einfach überzeugt hat und die Fachpolitiker_innen im Sozialausschuss nach intensiver Beratung parteiübergreifend (DIE LINKE, SPD, Die Unabhängigen und GRÜNE) zu dem gleichen Schluss gekommen sind.“

In den politischen Debatten der letzten Wochen wurde durch fast alle Beteiligten anerkannt, dass die Hansestadt Lübeck dringend mehr Streetwork-Stellen in der legalen und illegalen Drogenberatung benötigt. Vor allem Streetworker mit einem Aktivitätsradius der nicht nur die Altstadtinsel umfasst. DIE LINKE wird das Thema im Sozialausschuss weiterhin kritisch begleiten.