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20. Juni 2019

DIE LINKE: Vielfalt kennt man in Lübeck nicht

Immer noch weigert sich der Hauptausschuss, der um die Aufgaben Gleichstellung, Diversity und Gendermainig erweitert wurde, seine Aufgabe ernst zu nehmen.

 

Stellenausschreibungen in denen alle Geschlechter angesprochen werden, gibt es nicht, bei der Stadt bleibt es weiterhin bei weiblich und männlich. Auch bei der Änderung von Formularen um die dritte Geschlechtsoption, ist bis jetzt leider Fehlanzeige.

Im letzten Hauptausschuss zeigten die Mitglieder von CDU, SPD, Freie Wähler/ GAL, FDP, Afd und BfL wie weit sie von einem vielfältigen Denken entfernt sind. Dem Antrag auf genderneutrale Toiletten in jedem öffentlichen Gebäude wurde nicht zugestimmt. Dabei hätte es nur einer Umschilderung benötigt.

Innensenator Hinsen hatte im Ausschuss berichtet, dass diese Maßnahme schon in vielen Gebäuden von der Verwaltung ausgeführt wird. Nun den nächsten Schritt zu machen und dies auch in Schulen und weiteren öffentlichen Gebäuden umzusetzen, wurde von der Politik nicht gewollt.

 

"Man mag das Thema lächerlich finden, man mag mich dafür belächeln, aber wer sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt, weiß wie wichtig es ist die Genderentscheidung an den Toiletten aufzulösen. Lübeck hat die Charta der Vielfalt unterschrieben und tritt sie permanent mit Füßen. Das eine AFD keine Ahnung hat, ist klar, aber von der SPD hätte ich da mehr als nur Spott erwartet“, erklärt Katjana Zunft Bürgerschaftsmitglied der DIE LINKEN.

 

Die Linke wird sich weiterhin engagiert für die Rechte aller Geschlechter und Identitäten einsetzte, egal wie die aktuelle Bürgschaft das Thema ignorieren will.