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24. Oktober 2019

DIE LINKE unterstützt Fridays for future

Die Lübecker Linken unterstützten den Aufruf des lokalen Friday for future Bündnisses am kommenden Freitag für die Verkehrswende und einen sozial-ökologischen Nahverkehr auf die Straße zu gehen.

 

"Auch die Lübecker GroKo sollte mittlerweile zur Kenntnis genommen haben, dass die Proteste nicht verstummen und die Anliegen der Jugendlichen nicht einfach weg gehen, wenn man nur lange genug den Kopf in den Sand steckt", macht DIE LINKE Fraktion der Lübecker Bürgerschaft deutlich. DIE LINKE ruft alle Lübecker*innen dazu auf sich am Freitag an den Protesten zu beteiligen.

 

Schon zur Zeiten der damaligen PDS, vor über einem Jahrzehnt, zog die heutige LINKE mit der Forderung nach einem umlagefinanzierten Nahverkehr, der Umwelt und Menschen sozial gerecht gleichermaßen zugute kommt, in den Kommunalwahlkampf. Seitdem haben sich ihre Abgeordneten immer wieder für die Lübecker Verkehrswende stark gemacht, vom Sozial- und Schülerticket, über Konzepte zur Wiedererrichtung einer Straßenbahn, bis hin zur kompletten Umstrukturierung des ÖPNV. Sie scheiterten immer wieder am erbitterten Widerstand von SPD und CDU, zuletzt in der Haushaltssitzung Ende September.

 

"Wir müssen jetzt begreifen, dass entweder das Zeitalter des Individualverkehrs zu Ende geht oder der Planet. SPD und CDU können mit ihrer 80er Jahre Politik weiter machen oder endlich die Proteste und die mit ihnen einhergehenden Forderungen ernst nehmen. Es muss endlich Schluß sein mit der Machtpolitik zulasten des Klimas und damit Konzepte nur deshalb abzulehnen, weil sie nicht aus der GroKo kommen" äussert sich auch die Vorsitzende der Partei DIE LINKE Katjana Zunft.