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26. August 2019

DIE LINKE: Schlachthof ohne Verzögerung bebauen!

Die Fraktion DIE LINKE hält es dringend geboten das Schlachthofgelände jetzt ohne Verzögerung zu bebauen. „Es ist schon ärgerlich, dass der notwendige Wohnungsbau an einem Zipperlein der großen Fraktion in Lübeck scheitert“, so Ragnar Lüttke, Fraktionsvorsitzender der Linken.

DIE LINKE hält eine reine Wohnbebauung auf dem Schlachthofgeländes für die sinnvollste Entwicklung. Wir haben aber immer deutlich gesagt, dass eine Entwicklung des Geländes ohne Absprache mit dem Investor nicht möglich ist. Dieser heißt nun mal Kaufland und der beschäftigt sich mit dem Vermarkten seiner Supermarktkette.

„Dies hätte nicht so sein müssen, wenn die Hansestadt Lübeck gerade bei solchen Flächen ihr Vorkaufsrecht wahrgenommen hätte. Hat sie aber nicht. Nun müssen wir das Gelände mit dem Investor gemeinsam entwickeln und uns mit ihm einigen. Alle anderen Planungen werden scheitern und die Bebauung weiter verzögern“, so Ragnar Lüttke. 

DIE LINKE schlägt vor, dass die Stadt mit dem Investor verhandelt und sondiert welche Bebauung der Investor bereit ist umzusetzen. Eine andere  Möglichkeit ist, dem Investor ein anderes Grundstück für seinen Kauflandsupermarkt anzubieten oder dem Investor das Schlachthofgelände abzukaufen und dann endlich eine vernünftige Stadtentwicklung zu betreiben.

„Der Vorschlag der Grünen führt nur dazu, dass sich weitere Jahrzehnte auf dem Gelände nichts tun wird. Der Vorschlag von SPD und CDU ist, dass nicht mit dem Investor verhandelt wird und dieses Ergebnis ähnliche Effekte haben könnte. Beide Parteien haben durch ihre ständigen Meinungswechsel bei dem Schlachthofgelände die Situation des Stillstands herbeigeführt“, so Ragnar Lüttke.