Zur Zeit wird gefiltert nach: Kreisverband Luebeck

Detailansicht

21. Mai 2017

DIE LINKE Lübeck: Personal statt Wartezentrum!

"Wir brauchen mehr Personal und weitere Standorte, statt neue Wartezonen" sagt Sascha Luetkens, Vorsitzender der Lübecker LINKEN und Kandidat zu Bundestagswahl, und kritisiert damit die Pläne von Jan Lindenau (SPD). "Lindenau will die Probleme im ehemaligen Ordnungsamt, Dr. Julius-Leber-Straße, 50m weiter in die Königspassage verlagern. Zudem ist denen jetzt in der Witterung stehenden Bürgerinnen und Bürgern wenig geholfen, wenn sie hoffen dürfen, in ein bis zwei Jahren, schöner warten zu können", so Sascha Luetkens weiter.

Für die Königspassage, die schon länger an zwei Krücken geht, wäre der Vorschlag der SPD, eine lukrative Wiederbelebung, die aber dann von der Stadtkasse teuer subventioniert  werden würde. "Es geht nicht darum den Leerstand in der Altstadt auf Kosten der Stadt zu bekämpfen, sondern den Lübeckerinnen und Lübeckern schlicht ein gesetzliches vorgeschriebendes Meldewesen anzubieten," so Sascha Luetkens weiter.

Die SPD drängte in der Bürgerschaft darauf, die Stadtteilsbüros zu schließen. Durch Zentralisierung sollten Kosten gespart werden.  Es hat aber zu einer hohen Arbeitsbelastung der Angestellten, lange Wartezeit und große Unzufriedenheit geführt. Doch Kosten wurden bislang nicht gespart.

"Statt einem neuen Wartezentrum in der Königspassage, brauchen wir wieder die Dezentralisierung duch Stadtteilbüros und vorallem mehr Personal, " erklärt Ragnar Lüttke, Bürgerschaftsmitglied der LINKEN, "Das alte Stadtteilbüro in Kücknitz ist immer noch von der Stadt gemietet und könnte morgen schon wiedereröffnet werden, wenn endlich neues Personal eingestellt würde," so Ragnar Lüttke weiter.