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5. April 2018

DIE LINKE: Ja zum Jobticket, Ja zum HVV

DIE LINKE in Lübeck begrüßt, dass der Wahlkampf zur Bürgerschaftswahl sowohl die Lübecker Parteien, als auch die Landesregierung und den Bürgermeister dazu bringt, sich endlich mit der Diskussion um den Anschluss Lübecks an den Hamburger Verkehrsverbund zu beschäftigen. Ein Thema, dass Ragnar Lüttke, seit zehn Jahren Bürgerschaftsmitglied und Spitzenkandidat der Linken zur Kommunalwahl seit langem eine Herzensangelegenheit ist.


"Nachdem bereits im März die Bundesregierung aufgrund ökologischer Zwänge das linke Thema eines modernen, weil sozial-ökologischen und kostenlosen Nahverkehrs auf die Tagesordnung gebracht hat, wird die Debatte endlich da konkret, wo sie hätte beginnen müssen: auf der kommunalen Ebene und dem zu erklärenden Willen der Bürgerschaft in Lübeck mit dem Anschluss an den HVV die Weichen für einen Richtungswechsel im ÖPNV zu stellen", erklärt Ragnar Lüttke.


DIE LINKE in Lübeck forderte bereits vor fünf Jahren in ihrem Wahlprogramm sich endlich über die grundlegende Konzeption eines modernen Nahverkehrs Gedanken zu machen. Unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?" stellt die Partei die Frage nach öffentlicher Daseinsvorsorge. Dazu zählt für die Partei und ihre Spitzenkandidatin Katjana Zunft barrierefreie und günstige Mobilität.


"Im Thema ÖPNV spiegelt sich der Faden unseres Programms und unsere Überzeugung, dass Teilhabe am Leben einer Stadt  für die Menschen nur dann möglich ist, wenn Mobilität unabhängig von Barrieren und Schranken, egal ob finanzieller, körperlicher oder technischer Natur gewährleistet ist. Die Stadt der kurzen Wege darf nicht länger nur ein Werbeslogan sein, sondern muss endlich Realität für alle Lübecker*innen werden. Deshalb begrüßen wir die aktuellen Ansätze der Parteien in Form des Semestertickets und des Jobtickets endlich über konkrete Möglichkeiten eines modernen Nahverkehrs nachzudenken", so Zunft, die gemeinsam mit Ragnar Lüttke das Spitzenduo ihrer Partei bildet.


Es sei der Linken jedoch ein Rätsel warum man sich und den Bürger*innen das Leben unnötig schwer mache. Notwendig sei ein Ja zum Jobticket und zum HVV. 


"Der HVV bietet in seiner Konzeption die Umsetzung vieler Forderungen, die sich in den Wahlprogrammen der Parteien wiederfinden. Vom Jobticket, über ein Sozialticket bis hin zum Semesterticket für Studenten. Es verwundert doch sehr, dass man hier versucht das Busrad neu zu erfinden, wo doch die Lösung so nah liegt. Wir als Linke bemühen uns das Thema seit vielen Jahren ganzheitlich und nachhaltig zu verstehen und sind zuversichtlich, dass Bürgerschaft, Landesregierung und Bürgermeister es in den kommenden fünf Jahren hinbekommen werden, endlich das logisch gebotene zu vollziehen und Lübeck an den HVV anzugliedern. Sicher ist: eine starke Linke wird den Parteien dabei helfen in den kommenden fünf Jahren diese Notwendigkeit einzusehen", kann sich Lüttke einen Seitenhieb mit dem Blick auf die Entwicklung der letzten fünf Jahre nicht verkneifen.