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13. Juni 2017

Zunft und Akyurt bemängeln Flüchtlingseinrichtung in der Ostseestraße

Gemeinsame Erklärung: Die Sozialpolitikerinnen Katjana Zunft (DIE LINKE) und Michelle Akyurt (Grüne) beklagen Mängel der Flüchtlingsunterkunft in der Ostseestraße in Travemünde. Nachdem der fehlende Internetanschluss mehrfach Thema im Sozialausschuss war, bemängeln Zunft und Akyurt, dass wesentliche Teile der Ausstattung nicht geliefert wurden.

„Nach einem Besuch in der Unterkunft konnten wir uns ein Bild machen. Die Außenanlage ist eine abgesperrte Ackerlandschaft. Hier sollte ein Rasen, Sitzgelegenheit und vor alledem ein kleiner Spielplatz sein. Auch die Aufenthaltsräume sind allenfalls Räume, drei Stühle und ein Tisch in einem sterilen Raum. Sie regen eher Depressionen an. Spenden, darunter auch Spielzeug, die für die Bewohner abgegeben wurden, werden unter Verschluss gehalten,“ so Katjana Zunft.

 „Die KWL als Vermieterin sollte zügig die Anlage nachbessern. Insbesondere die fehlenden Spielgeräte für Kinder ist jetzt im Sommer bei den wärmeren Temperaturen ein Problem. Denn andere Spielgelegenheiten im Freien sind in der nahen Umgebung Mangelware. Solange die stadteigene KWL die Anlage nicht vernünftig herstellt, ist die Mietsache eigentlich nicht im vertraglichen Zustand. Die Stadt könnte ihre Zahlungen mindern. Aber davon haben die Bewohnerinnen und Bewohner der Anlage nichts. Besser wäre, die KWL rüstet nun zügig nach und sorgt dafür, dass die Einrichtung so ist, wie bestellt,“ sagt <personname w:st="on">Michelle Akyurt</personname>.

Die Fraktionen der Grünen sowie FREIE WÄHLER & DIE LINKE werden für die kommende Sitzung der Bürgerschaft beantragen, dass die Außenanlagen zügig - noch im Sommer - hergerichtet werden.