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2. Februar 2018

Stimme für DIE LINKE, Stimme für Vielfalt

Mit Erschrecken nimmt die Lübecker Linke die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kenntnis, nach der in Norddeutschland fast 40 % der Menschen Vorbehalte gegenüber der Demokratie hegen.

"Der Aufstieg rechts-extremer Kräfte in Deutschland spricht Bände darüber, dass wir auch in Norddeutschland ein Problem mit Demokratie und Akzeptanz haben. Aufgrund von geschürten Zukunftsängsten sehen immer weniger Menschen die Chancen, die in einem vielfältigen Land und der Zuwanderung liegen. Dieses Klima der Angst ist eine direkte Folge verfehlter Sozialpolitik im Rahmen der Agenda 2010 und der Großen Koalition", sagt Katjana Zunft, Spitzenkandidatin der Lübecker Linken zur Kommunalwahl im Mai.

Ragnar Lüttke, der gemeinsam mit Zunft die Liste seiner Partei anführt, plädiert dafür endlich Verantwortungen zu benennen: "Die Sozialpolitik von rot-grün-gelb-schwarz hat eine im Kern entsolidarisierte Gesellschaft hinterlassen. Viele Menschen empfinden heute Empathie und Solidarität als Wettbewerbsnachteil in einem sich immer mehr verschärfenden Verteilungskampf. Diese Politik muss ein Ende finden, wenn wir das Fundament unseres Zusammenlebens nicht gefährden wollen", warnt Lüttke.

DIE LINKE stellt im Rahmen ihres Kommunalwahl-Programms die Frage "Wem gehört die Stadt?" und stellt die Themen Daseinsfürsorge und Teilhabe als entscheidende Faktoren für ein funktionierendes Miteinander in den Vordergrund.

"Soziale Sicherheit, Bildung und Frieden sind das Fundament auf dem das Band zur Demokratie wächst. Wenn wir keine Umkehr wagen, keine neuen Perspektiven in der Sozialpolitik finden, den harten Alltag der Menschen nicht erleichtern, dann wird eine verhängnisvolle Spirale in Gang gesetzt, deren Ende wir in unserer Geschichte bereits schmerzhaft erfahren mussten", appelliert Katjana Zunft.

Deshalb bittet Ragnar Lüttke um die Stimme für DIE LINKE: "Eine Stimme für DIE LINKE ist eine Stimme für Solidarität und Respekt für alle Menschen. Eine Stimme für ein friedliches und solidarisches Leben. Nur eine starke Linke garantiert eine konsequente Umkehr in der Sozialpolitik, ebnet den Weg für einen Richtungswechsel in der Lübecker Kommunalpolitik und somit für das Fundament eines Zusammenlebens in Vielfalt statt Einfalt", so Lüttke.