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30. August 2019

DIE LINKE: Trippelschritte in der Klimapolitik

Erfreut zeigt sich die Bürgerschaftsfraktion der Lübecker Linken über die breite Zustimmung der Bürgerschaft zu ihrem Antrag zur Aufstellung energetischer Sanierungsfahrpläne. Dies dürfe jedoch nur der Anfang einer konsequenten Wende in der Klimapolitik sein.

 

"Es freut mich persönlich sehr, dass wir die Abgeordneten der Bürgerschaft davon überzeugen konnten, dass energetische Sanierungen ein wichtiges Thema sind, das angegangen werden muss. Allerdings muss jetzt auch eine konsequente Umsetzung erfolgen. Die bisherigen Trippelschritte in der Klimapolitik können wir uns nicht mehr erlauben. Vor allem in den Haushaltsberatungen müssen klare Eckpfeiler für Investitionen in den Klimaschutz gesetzt werden", so Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Lübecker Bürgerschaft.

 

Gerade in der Energiepolitik müssen nach Ansicht der Linken Anreize für den Umstieg auf Photovoltaik und Solarthermie gesetzt werden. Schnellstmöglich müsse man die Grundlagen für günstigen Mieterstrom und eine möglichst autarke Lübecker Energieversorgung schaffen. Das bisherige Setzen auf den Handel mit ökologischem Strom ist der falsche Weg.

 

"Wir setzen hier insbesondere auf Bürgerenergiemodelle, wie sie in der Nachbarschaft in Krummesse bereits Realität sind. Wichtig bleibt zudem aber auch, dass wir die soziale Komponente bei der energetischen Sanierung privaten Wohnraums nicht vergessen. Hier müssen Firmen wie Vonovia deutlich Grenzen gesetzt werden, um energetische Sanierungen für Mieter*innen bezahlbar zu halten. Nur eine sozial-ökologische Wende bringt eine Klimapolitik, die alle Menschen mitnehmen kann", so Ising.