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24. August 2019

DIE LINKE: Klimabilanz städtischer Gebäude verbessern

Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion in der Lübecker Bürgerschaft, fordert Energiefahrpläne für die energetische Sanierung städtischer Gebäude.

In der kommenden Sitzung der Lübecker Bürgerschaft beantragt die Bürgerschaftsfraktion der Linken die Energiebilanz aller städtischen Gebäude auf den Prüfstand zu stellen und infolge konkrete Maßnahmen mit dem Hinblick auf klimaneutralen Betrieb in Angriff zu nehmen.

 

"Uns ist bewusst, dass dies einen hohen Aufwand mit sich bringt. Wir schulden es jedoch unserem eigenen Bürgerschaftsbeschluss zum Klimanotstand und den Menschen, die für einen Richtungswechsel in der Klimapolitik auf die Straße gehen, jetzt konsequent zu handeln und nicht das Bedenkenträgertum in den Vordergrund zu stellen", so Sebastian Kai Ising, wirtschaftspolitischer Sprecher der Bürgerschaftsfraktion der Linken, der den Antrag gemeinsam mit einem fraktionellen Arbeitskreis auf den Weg gebracht hatte.

 

DIE LINKE fordert darin, auf Basis der ermittelten Energiebilanzen Dachflächen für Solarenergie zur Verfügung zu stellen und für unterschiedliche Gebäudetypen und - bedürfnisse zugeschnittene energetische Sanierungen auf den Weg zu bringen, um die angestrebten Klimaziele mittelfristig zu erreichen. Im Antrag heißt es dazu: "Im Rahmen der energetischen Sanierungsfahrpläne wird vorrangig geprüft, in und auf welchem Gebäude welche Art der Energieerzeugung jeweils möglich und sinnvoll ist, insbesondere wird geprüft, welche Dachflächen in öffentlicher Hand kurzfristig und unverzüglich zur ökologischen Energieerzeugung zur Verfügung gestellt werden können."

 

"Bevor wir als Verwaltung und Politik die Menschen zu verantwortungsvollem Handeln aufrufen, müssen wir selbst mit gutem Beispiel voran gehen und dürfen nicht Kosten und Mühen als Grund vorschieben weiterhin passiv zu bleiben. Ich bin mir sicher, dass hier alle demokratischen Fraktionen dasselbe Ziel eint, wir eine Mehrheit für unseren Antrag finden und damit einen großen Schritt nach vorn für eine lebenswerte Zukunft in unserer Stadt machen", so Sebastian Kai Ising.