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17. Juli 2018

DIE LINKE fordert Neu-Gründung des Bündnis für Familie

„Wir wollen dazu beitragen, dass Frauen und Männer ihre Lebensvorstellungen verwirklichen können. Die große Mehrheit will sowohl beruflichen Erfolg, als auch Kinder haben. (…) Politik hat den Menschen nicht vorzuschreiben, wie sie leben sollen, sondern Rahmenbedingungen zu schaffen, damit junge Menschen - so wie sie es wollen - sich für Kinder und Familie entscheiden können.“ aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vom 11. November 2005

 

Bündnisse für Familien haben sich bundesweit bewährt und beschäftigen sich mit vielen unterschiedlichen Themen, auszugsweise seien genannt: Vereinbarkeit von Beruf und Familie und familienfreundliche Arbeitsbedingungen; familienfreundliche Kommune; Freiwilligenarbeit und generationsübergreifende Zusammenarbeit; Gesundheit und Pflege

 

In Lübeck ist es dringend erforderlich ein Bündnis für Familie neu zu starten damit möglichst viele Lübecker_innen an den gesellschaftlichen Diskussionsprozessen teilnehmen können.


Antrag:

Die Bürgerschaft beschließt:

1.      Der Bürgermeister wird beauftragt unverzüglich die Neu-Gründung eines „Bündnis für Familie der Hansestadt Lübeck“ zu initiieren und zu organisieren. Federführend ist der Jugendhilfeausschuss durch die Verwaltung auf dem Laufendem zu halten. Daneben sind der Sozialausschuss und der Gleichstellungsausschuss (nach seiner Einsetzung) zu beteiligen.

2.      Die konstituierende Versammlung, mit Vertreter_innen aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und Zivilgesellschaft (soziale Vereinen und Verbänden, ehrenamtlichen Initiativen von Eltern, Sozial- und Erziehungsberufen, Gewerkschaften und Politik) soll noch in diesem Jahr stattfinden.

3.      Ziele des „Bündnis für Familie der Hansestadt Lübeck“ sind

1.      die Verbesserung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Lübeck

2.      die stetige Verbesserung der Lebenssituationen von Familien in Lübeck, dazu soll das Bündnis ein langfristiges Konzept erarbeiten und umsetzen.

3.      ideale Rahmenbedingungen für ein generationsübergreifendes Miteinander für die Zukunft Lübecks zu schaffen

4.      Das „Bündnis für Familie der Hansestadt Lübeck“ soll sich eine Geschäftsordnung geben, die unter anderem regelt, dass

1.      Die Mitgliedschaft und regelmäßige Beteiligung für möglichst viele Vereine, Verbände, Initiativen, Parteien und Gewerkschaften möglich wird.

2.      Die Arbeit im großen Plenum und in kleinen Unter-Arbeitskreisen (thematisch oder regional bezogen) organisiert möglich ist. Mindestens die Sitzungen des Plenums finden öffentlich statt.