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26. März 2018

DIE LINKE: Ganzheitliches Konzept für Gleichstellung

Sascha Luetkens fordert ein ganzheitliches Konzept gegen Diskriminierung im Alltag

Im Rahmen ihres Kommunalwahlprogramms unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?" fordert die Lübecker Linke ein ganzheitliches Konzept der Stadt, um Gleichstellung der Geschlechter und sexueller und religiöser Identitäten zu realisieren und Diskriminierung vorzubeugen. Ziel ist eine Stadt für alle, frei von Barrieren und Vorurteilen.

"Im Bereich der sexuellen Selbstbestimmtheit und der Vorbeugung Diskriminierung jedweder Art, ob aus religiösen, sexuellen oder geschlechtlichen Gründen hat unsere Stadt noch großen Nachholbedarf. Zwar sind  Organisationen wie der Lübecker CSD-Verein, das Soli-Zentrum und andere ehrenamtliche Verbände, die mit großem Engagement gegen alltägliche Diskriminierung kämpfen inzwischen ein nicht mehr wegzudenkender Teil des öffentlichen Lebens. Dennoch muss sich eine Stadt, die sich dem Recht auf Selbstbestimmung aller in ihr lebenden Menschen verschreibt, immer wieder darauf prüfen, ob sie auf allen Ebenen Diskriminierungen im Alltag entgegen wirkt. Aufklärung, Bildung, die Inklusion der LSBTTIQ* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen*) Community in die Alltagskultur des Lübecker Lebens und der alltägliche Austausch mit Kulturen und Religionen jeder Art muss selbstverständlich werden", sagt Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der Lübecker Linken und Kandidat der Partei in St. Lorenz Süd. 

Die Linke fordert deshalb ein umfassendes Programm, um mehr Gleichstellung und Teilhabe zu fördern. 

"Gleichstellung ist für uns Linke eine Querschnittsaufgabe: Alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens müssen hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Gleichstellung der Geschlechter und religiöser und sexueller Identitäten überprüft werden. Deshalb fordern wir Linke den Ausbau und die personelle Stärkung des Lübecker Frauenbüros und dessen Weiterentwicklung zu einer Anti-Diskriminierungsstelle, das mit zusätzlichen Recourcen das Thema Gleichstellung auf allen Ebenen von Diskriminierung unter einem Dach bearbeitet", so Sascha Luetkens, der auf Listenplatz Vier der Partei zur Kommunalwahl antritt. 

Luetkens und seine Partei wollen in Zukunft  eine stärkere finanzielle, personelle und logistische Förderung von integrativen Angeboten, Vereinen und Verbänden, die sich der Diskriminierungs-Prävention widmen,  sowie die Stärkung der Strukturen der LSBTTIQ* Community in Lübeck, insbesondere der Erinnerungskultur in Bezug auf die Verfolgung homosexueller und Transgender-Menschen.