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3. April 2018

DIE LINKE fordert Digitalisierungs-Offensive

Sascha Luetkens, Kandidat auf Platz 4 der Linken fordert eine Digitalisierungs-Offensive für Lübeck

Die Digitalisierung und mit ihr der Wandel der Industrie bedeuten grundlegende Veränderungen in unser aller Leben. Die Art wie wir arbeiten, uns bewegen und kommunizieren hat sich bereits entscheidend verändert. Hierbei darf eine soziale Stadt für alle jedoch die Gefahren der modernen Welt nicht durch einen blinden Technikoptimismus vergessen, meint DIE LINKE und fordert eine sozial gerechte Digitalisierungs-Offensive für das Lübeck von morgen. 

"Für zukünftige Generationen muss es selbstverständlich sein, dass Lübeck eine digitale Stadt ist. Die Bildung von Kompetenzen,  um diese Stadt selbst digital zu gestalten,  muss zum Alltag des Lernens in Lübecks Schulen und Kindergärten werden. Dies gilt sowohl für die Ausstattung von Anstalten des Lernens, als auch für die Schulung des Lehrpersonals. Gleichzeitig muss eine Digitalisierung des städtischen Alltags der Lübeckerinnen und Lübeckern erfolgen. Grundlegende Teile des Bürgerservice müssen in digitale Angebote umgewandelt werden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass neben der virtuellen Vernetzung die soziale Vernetzung der Menschen nicht verödet. Gerade ältere Menschen fühlen sich angesichts der Schnelllebigkeit der modernen Welt von der Gesellschaft ausgeschlossen", meint Sascha Luetkens, Kandidat auf Platz 4 der Linken für die Kommunalwahl am 06. Mai.

Neben der vorbildlich arbeitenden Lübecker Volkshochschule, die sich seit Jahren auch auf diesem Bildungssektor mit vielen attraktiven Angeboten einbringt, bieten Stadtteilhäuser, wie DIE LINKE sie flächendeckend fordert, die Chance Menschen zum generationenübergreifenden Lernen zusammen zu bringen. Gemeinsame Kurse und Angebote zum Umgang mit Internet, Smartphone und PC sollen  Integration und Inklusion über alle Barrieren hinweg fördern. Mit der Digitalisierung der Stadt müsse eine Erneuerung und Stärkung aller Bereiche der gesellschaftlichen Teilhabe einhergehen, sei es beim Lernen, dem Bürgerservice, aber auch der demokratischen Teilhabe. 

"Eine Stadt für alle kann nur dann Realität werden, wenn alle Barrieren egal ob kultureller, sozialer, körperlicher oder technischer Natur fallen. Die Digitalisierung bietet die Chance einer neuen sozialen und gerechten Gesellschaft. DIE LINKE wird sich dafür stark machen den digitalen Wandel Hand in Hand mit den Einwohner*innen und einem nachhaltigen Gesamtkonzept der gesellschaftlichen Teilhabe durchzusetzen", verspricht Sebastian Kai Ising, Vorsitzender und Kandidat der Linken für St. Lorenz Süd.