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17. Oktober 2017

DIE LINKE und Kathrin Weiher wollen Digitalisierung vorantreiben

Die Lübecker LINKE begrüßt Kathrin Weihers Vorstoß in ihrem Programm die Digitalisierung der Hansestadt voranzutreiben. 

"Digitalisierung ist ein Prozess, der nicht aufzuhalten ist. Eine moderne Stadt darf dabei nicht reagieren, sondern muss agieren. Digitalisierung bedeutet Mobilität, sei es in den Schulen oder im Bürgerservice der Verwaltung. Die anhaltende Debatte um die Stadtteilbüros hat die Mängel in unserer Stadt deutlich hervortreten lassen", sagt Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der Lübecker Linken. 

Kathrin Weiher - Kandidatin zur kommenden Bürgermeisterinnenwahl - hatte in ihrem vergangene Woche vorgelegtem Programm dargelegt,  nicht nur die dringende Modernisierung des städtischen Internet-Angebotes endlich anzugehen, sondern auch für jede Bevölkerungs-Gruppe der Stadt Verbesserungen des digitalen Alltags durchzusetzen.

DIE LINKE unterstützt, dass Kathrin Weiher dabei einen zentralen IT-Support der Stadt für Schulen schaffen  will, den Bürgerservice schneller und mobiler machen möchte, Schülerinnen und Schüler mit Tablets ausstatten wird und das Ziel einer flächendeckenden Versorgung mit Breitbandanschlüssen im ganzen Stadtgebiet verfolgt.

"Lübeck kann auch in diesen Bereichen mehr. Die Verwaltung hat in Punkto Digitalisierung jahrelang geschlafen und an den Stellen, wo man versucht hat den digitalen Wandel voranzutreiben klare handwerkliche Fehler gemacht. Kathrin Weiher wird das ändern", erklärt Ragnar Lüttke, Bürgerschaftsabgeordneter der Lübecker Linken.

DIE LINKE hatte bereits zur Landtags- und Bundestagswahl klare Ziele für den digitalen Wandel formuliert.

"Gemeinsam mit Katja Kipping und Julia Schramm haben wir eine digitale Agenda für das Land auf den Weg gebracht und diese auch in Lübeck diskutiert. In unserer Stadt wird exemplarisch deutlich, zu welchen Problemen es führt, wenn eine Verwaltung den digitalen Wandel verschläft. Die Digitalisierung des Alltags bedeutet für viele Menschen ein Stück Lebensqualität. Gerade älteren Menschen ermöglicht die Technik stärker am Alltagsleben der Stadt teilzunehmen und wichtige Dinge von zuhause aus zu erledigen. Für jüngere Menschen gehört die digitale Welt zur Selbstverständlichkeit des Alltags, ob in Schule, Studium, Ausbildung oder Freizeit. Hier kann und darf eine Stadt die Zukunft nicht verschlafen", zeigt sich Sebastian Kai Ising besorgt.