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17. September 2018

DIE LINKE: Solidarität mit dem Hambacher Forst

Der Parteitag der Lübecker Linken votierte einstimmig für die Solidarität mit den Protesten im Hambacher Forst

Auf ihrem Parteitag am vergangenen Sonntag wählte die Lübecker Linke nicht nur ihre Delegierten für den Landesparteitag der Linken Schleswig-Holstein, sondern diskutierte zwei Stunden lebhaft über die Zusammenarbeit mit Bewegungen, Vereinen und Initiativen. "DIE LINKE ist der natürliche Partner aller sozialen Bewegungen - in dieser Stadt, diesem Land, überall", sagt Sebastian Kai Ising, Vorsitzender der Partei in der Hansestadt.

 

Nachdem Katjana Zunft, Vorsitzende und Bürgerschaftsmitglied der Partei den Parteitag eröffnete und mit einer engagierten Rede die Halbzeit-Bilanz des aktuellen Vorstandes vortrug, stimmten die Lübecker Genossen nach der Wahl ihrer Vertreter*innen einstimmig für eine Solidaritäts-Resolution für die Aktivist*innen, die sich im Hambacher Forst dieser Tag der Umweltzerstörung durch Großkonzerne entgegen stellen.

 

In der verabschiedeten Resolution heißt es: "Die Klimaschützer*innen brauchen unsere breite Solidarität und Unterstützung. DIE LINKE unterstützt in ihrem Beschluss das Anliegen der Klimaproteste von "Ende Gelände" und ist solidarisch mit allen, die im Rheinland für ein Ende der Kohleverstromung demonstrieren. Auch die Fraktion DIE LINKE. in der Lübecker Bürgerschaft erklärt sich mit den legitimen Klimaschutz-Protesten im Hambacher Forst und an anderen Orten solidarisch. Kettensägen zu Windrädern! Wir brauchen einen Systemwandel, keinen Klimawandel!"

 

Damit unterstützt die Partei einhellig das Engagement ihres Bundestagsabgeordneten Lorenz Gösta Beutin, der klima- und energiepolitischer Sprecher der Fraktion der Linken im deutschen Bundestag ist und als einziger für Lübeck zuständiger Abgeordnete dieser Tage als parlamentarischer Beobachter im Hambacher Forst zugegen ist.

 

„Der vielleicht größte Polizeieinsatz in der Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen zur Räumung des Hambacher Forstes muss restlos aufgeklärt werden. Es muss geklärt werden, warum die schwarz-gelbe Landesregierung den Konflikt um den Erhalt des Jahrtausende alten Waldes mit ihrer Räumungsweisung an die Tagebau-Kommunen anlasslos eskalieren lässt und damit ein Auseinanderbrechen der Kohlekommission in Berlin provoziert“, so Sebastian Kai Ising.