Detailansicht

14. Oktober 2017

DIE LINKE begrüßt die Förderung von Alleinerziehenden durch Kathrin Weiher

In der vergangenen Woche stellte die überparteiliche Bürgermeisterinnen-Kandidatin Kathrin Weiher ihr Wahlprogramm vor. Die Lübecker LINKE  begrüßt, dass sie als einzige Kandidatin Alleinerziehende fördern will.

"Ich freue mich, dass Kathrin Weiher den Alleinerziehenden in der Stadt endlich eine Lobby verschafft  und ein Thema für das sich meine Partei seit langem einsetzt zum wichtigen Bestandteil ihres Programms macht. Alleinerziehende werden von der Politik im allgemeinen immer noch stiefmütterlich behandelt, obwohl sie eine zunehmend größere Bevölkerungsgruppe darstellen. Ihre besonderen Bedürfnisse werden von der Politik oft nicht gesehen - gerade Frauen sind davon zu 90% betroffen. Eine der größten Herausforderungen von Alleinerziehenden ist die Rückkehr in den Beruf. Hier muss der Schwerpunkt auf beruflicher Förderung und Gleichstellung liegen, um Hilfestellung zu leisten aus der Armutsfalle heraus zu finden", erklärt Katjana Zunft, Vorsitzende der LINKEN Lübeck und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Kinder, Jugend und Familie in der LINKEN Schleswig-Holstein.

Schon im Rahmen des Frauenempfangs der LINKEN,  bei der Kathrin Weiher gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten und frauenpolitischen Sprecherin der Linken Cornelia Möhring aufgetreten war,  erklärte die Kandidatin, dass sie Alleinerziehende in Lübeck besser unterstützen und fördern will: " Es ist unglaublich was Alleinerziehende alles leisten und bedenklich wie wenig Förderung und Anerkennung wir ihnen dafür zurück geben. Ich möchte gerade alleinerziehende Frauen dabei unterstützen, sich gezielt beruflich und schulisch weiter zu bilden, um in den ersten Arbeitsmarkt zurück zu kehren. Dazu werde ich Projekte auf den Weg bringen, die an den richtigen Stellen ansetzen,  Frauen vor allem den Weg in Vollzeit-Arbeit zu ebnen, um dem hohen Armutsrisko, von dem alleinerziehende Frauen betroffen sind,  entgegen zu wirken". 

Die LINKE begrüßt auch die von Weiher geplante Erweiterung schulischer Betreuungsangebote für die 1. bis 8. Klasse. Junge Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen sollen nicht auf Mittagessen und Hausaufgaben-Hilfe verzichten müssen,  während die Eltern arbeiten.

In der damit angestoßenen Debatte sieht DIE LINKE aber vor allem einen Arbeitsauftrag an die Lübecker Parteien. Sie werden sich in der Bürgerschaft und in ihren Kommunalwahlprogrammen daran messen lassen müssen, ob sie jetzt nur Lippenbekenntnisse abgeben oder ernstahft die Betreuungssituation in Lübeck verbessern wollen. Es ist Aufgabe der Parteien der Bürgerschaft, diesen politischen Willen in Form von Beschlüssen an den oder die künftige Bürgermeister*in heran zu tragen.